Kritiken zu "Stubbe - von Fall zu Fall: Tödliches Schweigen"


Gong:

...Der 26. Fall des Sachsen entwickelt sich zu einem detailreich und sorgfältig ausgefeilten Psychokrimi. Höhepunkt ist ein fesselnder Wettlauf mit der Zeit, dem sich der Zuschauer kaum entziehen kann....

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Hörzu:

...Glaubhaft gespielt und sehr spannend...

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Kölnische Rundschau:

...da die Handlung bruchlos vorangetrieben wird, bleibt bis zum packenden Finale die Spannung im Spiel...

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Mitteldeutsche Zeitung:

...(es) taten sich in diesem Krimi Abgründe auf...

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Berliner Morgenpost:

...(der Krimi) zeigt, wie eine anonyme Bedrohung von außen langsam Besitz ergreift vom privaten Leben eines braven Kommissars, der nur seinen Job erledigt (...) Vielleicht ist keine Figur besser dafür geschaffen, diese schleichende Entfaltung des Bösen angstvoll wiederzuspiegeln als dieser Stubbe...

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Funkuhr:

...ausgesprochend spannend...

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Top-Tipp: Kommissar Stubbe gerät in Lebensgefahr

Als vor dem Hamburger Kommissariat von Wilfried Stubbe (Wolfgang Stumph) eine Bombe explodiert, bei der eine Kollegin (Mirjam Köfer) verletzt wird, scheint die Tat politisch motiviert. Doch der Verdacht erhärtet sich nicht. Ermittlungen im Umfeld der Verletzten bringen nichts ein. Da erhält Stubbe einen anonymen Anrufe: Der Anschlag sollte ihm gelten. Mit dem Kollegen Zimmerman (Lutz Mackensy) durchforstet er Akten alter Fälle. Nachdem Stubbes Tochter Christiane (Stephanie Stumph) in ihrer WG überfallen wird, erkennt Stubbe, wie ernst es der Täter es meint...
Der 26. Fall des Sachsen entwickelt sich zu einem detailreich und sorgfältig ausgefeilten Psychokrimi. Höhepunkt ist ein fesselnder Wettlauf mit der Zeit, dem sich der Zuschauer kaum entziehen kann. Wertung: 5 Punkte - das packende Krimigeflecht zerrt an den Nerven...

aus: Gong, Nr. 49 vom 26.November.2004

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Tödliches Schweigen

Ein mysteriöser Attentäter hat es auf Kommissar Stubbe bgesehen. Schließlich bedroht er sogar dessen Tochter Christiane (Stephanie Stumph). Seine Motive bleiben ein Rätsel... Glaubhaft gespielt und sehr spannend.

aus: Hörzu Nr. 49 vom 26. November 2004

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Die Rache ist mein

Morddrohungen gegen Stubbe? Dem laut seines Vorgesetzten "mitfühlensten Polizisten" weit und breit? Kaum zu glauben, aber irgendwer ist stocksauer auf den Kommissar. Erst explodiert eine Bombe in seiner Nähe, dann hängt eine tote Katze vor seinem Haus und schließlich wird sogar seine Tochter massiv eingeschüchtert. Stubbe mutmaßt, einer seiner "Kunden" will sich rächen. Und in gewisser Weise liegt er damit richtig. Kein schlechter Krimi, den Regisseur Hans Werner und heute serviert. Vom Handwerklichen gab es keine Einwände. Wolfgang Stumph als menschelnder Ermittler nimmt man die Angst um sich und die Seinen bereitwillig ab. Und da die Handlung bruchlos vorangetrieben wird, bleibt bis zum packenden Finale die Spannung im Spiel. Und die Menschlichkeit obsiegt schließlich doch noch.

aus: Kölnische Rundschau vom 4. Dezember 2004

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Facettenreich

Emmanuel van Stein

Deutschlands symphatischster TV-Kommissar im Visier eines Attentäters? Auch Stubbe schien der Gedanke ziemlich fern zu liegen. Rasch wurde jedoch klar, dass jene Bombe, die eine Kollegin schwer verletzt hatte, eigentlich für ihn gedacht war. Während Stubbe alte Akten wälzte, war ihm der Zuschauer stehts eine Nasenlänge voraus. Der Nette Bekannte seiner Tochter: Jede Wette, dass mit ihm etwas nicht stimmte. Und ihre hilfsbereite Arbeitskollegin verbarg ein schlimmes Geheimnis: Sie erwies sich als Schwester des traumatisierten Täters. Auch wenn sich deshalb die Spannung in Grenzen hielt, taten sich in diesem Krimi Abgründe auf. Während Wolfgang Stumph wie immer den Gemütsmenschen gab und Tochter Stephanie (als Filmtochter) mehr und mehr Profil entwickelt, spielte Katharina Schüttler den Rest des Ensembles souverän an die Wand: Mit der Intensität und Hingabe einer Susanne Lothar verkörperte sie facettenreich die verstörte Schwester des Attentäters.

aus: Mitteldeutsche Zeitung vom 6. Dezember 2004

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Ein kleiner Held

Von Michael Link

Der Vorspann zu der neuen Folge der ZDF-Krimi-Reihe "Stubbe" zeigt den Kommissar für einen Moment beim Autofahren. Wie er da so hinter der Seitenscheibe hervorschaut denkt man unwillkürlich an den Schrebergärtner, den Wolfgang Stumph kürzlich im Zweiten Teil der Arbeitslosen-Satire "Der Job seines Lebens" spielte. Mit dem Witz des kleinen Mannes legte er da als Doppelgänger eines Ministerpräsidenten manche Aufgeblasenheit der Politik bloß.
 
Etwas von diesem kleinen Mann sehen wir auch in dem Kommissar wieder, den Wolfgang Stumph in der Serie "Stubbe - Von Fall zu Fall" verkörpert. Der treue Blick, die braven Geste - dieser Mann kann eigentlich keiner Fliege etwas zu Leide tun. Stubbe fährt mit dem Fahrrad ins Büro. Sein Dienst-Mercedes wirkt wie ein Fremdkörper an ihm. In der Figur des Stubbe lebt etwas von der pantoffelhaften Gemütlichkeit der DDR weiter. Ein Mann, der vor allem privat ist und fast nebenbei sein Amt als Kommissar versieht. Ein Mann mit großem Gerechtigkeits-Sinn. Unrecht kann Folgen haben, daran sind schon ganze Staaten zerbrochen. Wer wüßte das besser als der gelernte Ossi, der Sachse Wolfgang Stumph?
 
In der heutigen Folge "Tödliches Schweigen" geht Kommissar Stubbe die G-Frage besonders nah. Denn er wird selbst bedroht. Erst fliegt ein Abfallbehälter vor dem Präsidium in die Luft und verletzt eine junge Kollegin schwer, dann hängt eine tote Katze über der Türschwelle seines Häuschens, das er mit Tante Charlotte (Margret Homeyer) bewohnt, und schließlich wird seine Tochter Christiane bedroht. Sie wird übrigens von seiner leiblichen Tochter Stephanie Stumph gespielt.
 
Regisseur Hans Werner hat einen sehr privaten Krimi inszeniert. Er zeigt etwas, das selten ist - auch wenn in vielen Krimis inzwischen die persönlichen Verhältnisse, in denen die Ermittler leben, fast genauso wichtig sind, wie die Geschichten selbst: Er zeigt, wie eine anonyme Bedrohung von außen langsam Besitz ergreift vom privaten Leben eines braven Kommissars, der nur seinen Job erledigt. Der gar nicht verstehen kann, daß auf so einen ehrlichen Kerl wie ihn einer so wütend sein kann. Erst nur als Ahnung, dann zunehmend als Vermutung, schließlich als Gewißheit dringt die Bedrohung in das Leben Stubbes ein und verändert die unbefangene. Alltagsnormalität. An einigen Stellen wird es richtig gruselig.
 
Vielleicht ist keine Figur besser dafür geschaffen, diese schleichende Entfaltung des Bösen angstvoll wiederzuspiegeln als dieser Stubbe: Eine Figur, die auch nach über zwanzig Folgen Privatperson geblieben ist und kaum einem der coolen Fernseh-Kommissare ähnelt, gewissenhaft, ordentlich, etwas bieder. Kein Held, kein cooler Kämpfer, kein zynisch gewordener verlassener Ehemann. Doch man möge diesen kleinen Mann nicht unterschätzen. Wenn er in die Enge getrieben wird, kann er wütend werden. Dann zeigt er manch Großem, was eine Harke ist. Ein mutiger Mensch, dieser Stubbe. Ein kleiner Held des Alltags.

aus: Berliner Morgenpost vom 4. Dezember 2004

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Stubbe wird zur Zielscheibe

Bei einem Bombenanschlag wird eine Polizistin schwer verletzt. Bald wird Kommissar Stubbe klar, daß der Täter es auf ihn abgesehen hat. Schließlich bedroht er sogar Stubbes Tochter Christiane. Offenbar ist Rache das Motiv - aber wofür? Fazit: Glaubhaft gespielt und ausgesprochen spannend.

aus: Funkuhr Nr. 49 vom 26. November 2004

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